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	<title>Absinthe die grüne Fee</title>
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		<title>Extrait d&#8217;Absinthe &#8211; Brennerei Kübler &amp; Wyss</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 06:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[« Extrait d’Absinthe » KUBLER greift auf eine traditionsreiche Geschichte zurück. 1863 destillierte der im Val-de-Travers im Neuenburger Jura domizilierter Familienbetrieb seinen ersten « Extrait d’Absinthe » KUBLER Yves Kübler, Urgrosssohn des Gründers der Marke KUBLER, hat nach fast einem Jahrhundert dank neuer gesetzlicher Bestimmungen die Produktion von « Extrait d’Absinthe » KUBLER im Oktober [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="normal">« Extrait d’Absinthe » KUBLER greift auf eine traditionsreiche Geschichte zurück.</p>
<p>1863 destillierte der im Val-de-Travers im Neuenburger Jura domizilierter Familienbetrieb seinen ersten « Extrait d’Absinthe » KUBLER</span><span id="more-147"></span><br />
<span class="normal"><br />
Yves Kübler, Urgrosssohn des Gründers der Marke KUBLER, hat nach fast einem Jahrhundert dank neuer gesetzlicher Bestimmungen die Produktion von « Extrait d’Absinthe » KUBLER im Oktober 2001 wieder aufgenommen. « Extrait d’Absinthe »</p>
<p>KUBLER ist ein Destillat aus Wermut, einer speziellen Mischung würziger Kräuter und Alkohol.</p>
<p>« Extrait d’Absinthe » KUBLER entfaltet seinen einmaligen Geschmack und die charakteristische Trübung am besten mit frischem Wasser verdünnt, im Verhältnis 1 :5.</p>
<p>« Extrait d’Absinthe » KUBLER ist ein reines Naturprodukt. Frei von künstlichen Zusätzen. Gemäss Richtlinien der Schweiz und in Europa.</p>
<p>Yves Kübler bürgt persönlich für die Qualität der verarbeiteten Rohstoffe und den einzigartigen Geschmack dieses traditionsreichen Produktes aus dem Hause KUBLER. « Extrait d’Absinthe » KUBLER wird exklusiv in der Schweiz hergestellt.</p>
<p>Zur Homepage von Blackmint: <img src="http://web.archive.org/web/20070325132642/http://www.lafeeverte.ch/images/pdot.gif" border="0" alt="" width="12" height="10" /><a href="http://www.blackmint.ch/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.blackmint.ch');" target="_blank">Brennerei Kübler &amp; Wyss</a></span></p>
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		<title>Val de Travers</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 06:29:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Val de Travers erstreckt sich vom Neuenburgersee quer durch den Jura bis hin zur Grenze zu Frankreich. Die Dörfer in diesem von der Uhrenindustrie geprägten Tal wirken eher bescheiden. Und doch ist das Tal reich an Attraktionen. Môtiers: Der mittelalterliche und kompakte Kern des Dorfes ist quer zum Talverlauf angeordnet und besticht durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="normal">Das Val de Travers erstreckt sich vom Neuenburgersee quer durch den Jura bis hin zur Grenze zu Frankreich. Die Dörfer in diesem von der Uhrenindustrie geprägten Tal wirken eher bescheiden. Und doch ist das Tal reich an Attraktionen.</span><span id="more-145"></span><br />
<span class="normal"><br />
<strong>Môtiers</strong>: Der mittelalterliche und kompakte Kern des Dorfes ist quer zum Talverlauf angeordnet und besticht durch die breite und einladend wirkende Dorfstrasse. Alte Brunnen und renovierte Hausfassaden runden das intakte Dorfbild ab. Besonders stolz sind die Einheimischen aber auf die Tatsache, dass hier im 18. Jahrhundert der Dichter Jean-Jaques Rousseau für drei Jahre Asyl gefunden hat. <strong>Môtiers</strong> bietet einige Sehenswürdigkeiten wie das imposante «Hôtel des six Communes», das Schloss und das «Musée Rousseau». In<strong> Môtiers</strong> befindet sich der Firmensitz des Hauses <strong>KÜBLER</strong>.</p>
<p>Etwas weiter unten im Tal befinden sich die <img src="http://web.archive.org/web/20070325133115/http://www.lafeeverte.ch/images/pdot.gif" border="0" alt="" width="12" height="10" /><span class="link">Asphaltminen von Couvet</span>. Asphalt wird hier zwar keiner mehr abgebaut, dafür werden in den kilometer langen Gängen Touristen herumgeführt. Die immer gleich bleibende Temperatur von 8 °C ist im Sommer eine willkommene Abkühlung. Im Restaurant, das am Eingang zur Mine steht, werden Spezialitäten angeboten, die auf heissem Bitumen – einem Nebenprodukt aus Asphalt – gegart werden.</p>
<p>Landschaftlicher Höhepunkt ist die <strong>Areuseschlucht</strong>. An dieser Stelle durchschneidet der kleine Fluss eine ganze Jurakette ehe er sich in den Neuenburgersee ergiesst. Gewaltige Formationen aus Felsen sind das beeindruckende Resultat. Am unteren Ausgang der Schlucht wechselt die Landschaft abrupt. Der Jura hört wie abgeschnitten auf. Grüne Wiesen und weiter unten gegen den Neuenburgersee gepflegte Rebberge beherrschen auf einmal die Szene. Typische, mit Blumen geschmückte Winzerdörfer reihen sich aneinander. Der Kontrast zum zuvor eher kargen Val de Travers könnte nicht grösser sein.<br />
Das Val-de-Travers ist also immer eine Reise wert.</span></p>
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		<title>Absinthe Geschichte schnell erzählt</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 06:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Ursprung des Absinthe liegt in der Schweiz. Genauer im Val-de-Travers. Dort wurde Absinthe vom ausgehenden 18. Jahrhundert an industriell hergestellt. Im Jahre 1769 erschien im schweizer Kanton Neuenburg/ Neuchâtel eine Zeitungsannonce, die für das Elixier „Bon Extrait d’Absinthe“ warb. Dahinter verbarg sich eine Kreation der beiden Schwestern Henriod, ansässig im Val de Travers, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ursprung des Absinthe liegt in der Schweiz. Genauer im Val-de-Travers. Dort wurde Absinthe vom ausgehenden 18. Jahrhundert an industriell hergestellt.</p>
<p>Im Jahre 1769 erschien im schweizer Kanton Neuenburg/ Neuchâtel eine Zeitungsannonce, die für das Elixier „Bon Extrait d’Absinthe“ warb. Dahinter verbarg sich eine Kreation der beiden Schwestern Henriod, ansässig im Val de Travers, die aus Alkohol, Wermut, Anis und weiteren Kräutern ein belebendes Allheilmittel gebraut hatten.</p>
<p>1910 fiel die &#8220;Fee Verte&#8221; in der Schweiz der Prohibition zum Opfer. Im Jahre 2001 änderte sich in der Schweiz die Gesetzeslage etwas.</p>
<p>Es besteht zwar offiziell noch Absinthe-Verbot, jedoch ist es durch Ausnutzung aller gesetzlicher Möglichkeiten nach 91 Jahren endlich wieder möglich einen legalen Schweizer Absinthe herzustellen und zu geniessen.</p>
<p>Falls Sie noch mehr über die Geschichte von Absinthe erfahren möchten: L&#8217;Histoire de L&#8217;Absinthe &#8211; Die Geschichte der &#8220;grünen Fee&#8221;</p>
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		<title>Absinth und die Literatur</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 06:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;For me, my glory is but a humble ephemeral absinthe drunk on the sly, with fear of treason and if I drink no longer, it is for good reason!&#8221; Paul Verlaine Absinthe, mother of insane rages and staggering drunkenness, where one can say without thinking oneself mad that one is loved by one&#8217;s mistress. Absinthe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="normal"><em>&#8220;For me, my glory is but a humble ephemeral absinthe<br />
drunk on the sly, with fear of treason<br />
and if I drink no longer,<br />
it is for good reason!&#8221;<br />
</em><strong>Paul Verlaine</strong></p>
<p><em>Absinthe, mother of insane rages and staggering drunkenness, where one can say without thinking oneself mad that one is loved by one&#8217;s mistress.<br />
Absinthe, your fragrance soothes me&#8230;<br />
</em><strong>Gustave Kahn</strong></p>
<p><em>Who brought you into this world, and ever since,<br />
a tender mother,<br />
Standing you double stead in this bitter life,<br />
Has always drunk the absinthe and left the<br />
honey for you.<br />
</em><strong>Victor Hugo</strong></p>
<p><em>&#8220;Let me be mad &#8230; mad with the madness of Absinthe, the wildest, most luxurious madness in the world.&#8221;<br />
</em>Wormwood: A Drama of Paris<br />
<strong>Marie Corelli, 1890</strong></p>
<p><em>But in the end she is as bitter as wormwood, And as sharp as a two-edged sword.<br />
</em><strong>Bible: Proverbs 5:4 </strong></span></p>
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		<title>Historischer Hintergrund und gesetzliche Grundlagen zum Absinth</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 06:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Artikel in den Zeitungen sind zahlreich, Internetseiten zum Thema schon beinahe unzählbar, und der Absinth wird in den nobelsten Bars Londons und Prags als neues Lifestile-Getränk gepriesen. Als Teufelsgetränk verwünscht, als grüne Fee vergöttert, gefeiert im Val-de-Travers. communica wird in diesem Artikel keine weiteren spannenden Mythen zum Absinth ausgraben, sondern die aktuelle Situation aufzeigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="normal"><em>Die Artikel in den Zeitungen sind zahlreich, Internetseiten zum Thema schon beinahe unzählbar, und der Absinth wird in den nobelsten Bars Londons und Prags als neues Lifestile-Getränk gepriesen. Als Teufelsgetränk verwünscht, als grüne Fee vergöttert, gefeiert im Val-de-Travers. communica wird in diesem Artikel keine weiteren spannenden Mythen zum Absinth ausgraben, sondern die aktuelle Situation aufzeigen und, um diese besser verstehen zu können, einen historischen Hintergrund liefern.</em></span><span id="more-139"></span><span class="normal"><strong></p>
<p></strong>Die Ursprünge des Absinths sind nicht gesichert, wie im Historischen Lexikon der Schweiz nachzulesen ist. Möglicherweise wurde das Rezept gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Couvet (NE) von Henriette Henriod erfunden und entwickelte sich sehr schnell zu einem europaweit konsumierten Kultgetränk, worauf hier aber nicht eingegangen werden soll. Wir beschränken uns auf die Situation in der Schweiz. Die Literatur im Anhang liefert weitere Informationen.</p>
<p><strong>Ein Mord bringt Parlament und Volk zum Handeln</p>
<p></strong>Am 28. August 1905 erschoss in Commugny (VD) Jean Lanfray seine Frau und Kinder im Rausch. Unter anderem hatte er auch Absinth getrunken. Dieses Ereignis führte dazu, dass der Grosse Rat des Kantons Waadt am 15. Mai 1906 ein Absinthverbotsgesetz annahm. Art.1 besagte: &#8220;Der Kleinverkauf des als &#8220;Absinth&#8221; bezeichneten Likörs ist verboten. Dasselbe gilt für jeden Likör, der unter irgend einer Bezeichnung eine Nachahmung davon bildet&#8221;. Das Gesetz wurde von verschiedenster Seite als verfassungswidrig angesehen, worauf eine Volksabstimmung angesetzt wurde, die jedoch das Verbot bestätigte.<br />
Nach dem Waadtländer Vorbild wurde ein Jahr später auch im Kanton Genf das Absinthverbot durch das Stimmvolk angenommen.</p>
<p>Auf Bundesebene formierte sich 1906 ein eidgenössischer Initiativausschuss gegen den Absinth. Da es in der Schweiz nicht möglich ist, das Gesetz, sondern nur die Verfassung per Volksinitiative zu verändern, musste der Artikel in die Verfassung geschrieben werden. Die Initiative wurde von 167&#8217;814 Stimmberechtigten unterschrieben. Am 5. Juli 1908 nahmen alle Kantone ausser Neuenburg und Genf die Initiative mit 241&#8217;078 Ja-Stimmen zu 138&#8217;669 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 49% an, und am 7. Oktober 1910 wurde das Absinthgesetz aufgrund des Verfassungsartikels 32ter erlassen.</p>
<p>Seit dem 1. Januar 2000 ist der Verfassungsartikel zum Absinthverbot &#8211; im Zusammenhang mit der gesamten Überarbeitung der Bundesverfassung &#8211; gestrichen, weil solche &#8220;Details&#8221; nicht in der Verfassung, sondern auf Gesetzesstufe geregelt gehören. Das Absinthverbot bleibt aber nach wie vor im Lebensmittelgesetz und der Lebensmittelverordnung bestehen.</p>
<p><strong>Welches Amt ist zuständig?</p>
<p></strong>Das Absinthverbot ist nicht im Alkoholgesetz geregelt, sondern im Lebensmittelgesetz, was viele Leute immer wieder erstaunt. Deswegen sind auch primär das Bundesamt für Gesundheit (BAG) sowie die Kantonschemiker und nicht die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) dafür zuständig. Die Alkoholverwaltung hat mit dem Absinthverbot nur insoweit zu tun, als für die Herstellung von Absinth unversteuerter Alkohol verwendet wird undnicht konzessionierte Brennapparate gebraucht werden sowiedie Untersuchungsorgane der EAV verpflichtet sind, den zuständigen eidgenössischen und kantonalen Behörden zu melden, wenn sie eine Widerhandlung gegen das Absinthverbot feststellen.</p>
<p><em>Die Definition des Absinthes</p>
<p></em>Nahrungs- und Genussmittel jeglicher Art sind in der Lebensmittelverordnung definiert. Dies gilt für Teigwaren ebenso wie für Eier, Limonade oder Branntwein. So auch für den Absinth, der in Art. 433 beschrieben ist.<br />
Die Lebensmittelverordnung wird in regelmässigen Abständen überarbeitet.</p>
<p><strong>Was steht genau in Gesetz …</p>
<p></strong>SR1-Nummer 817.0<br />
Bundesgesetz vom 9. Oktober 1992 über Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände (Lebensmittelgesetz, LMG)<br />
Artikel 11, Absinthverbot<br />
Der Bundesrat bestimmt, welche Getränke als Absinth oder Absinthnachahmung gelten.<br />
Artikel 47, Vergehen<br />
1d Mit Gefängnis oder Busse wird bestraft, wer vorsätzlich: absinthhaltige Getränke oder Absinthnachahmungen herstellt, einführt, transportiert, verkauft, absetzen hilft oder zum Zwecke des Verkaufs erwirbt oder lagert;</p>
<p><strong>… und Verordnung …</p>
<p></strong>SR-Nummer 817.02<br />
Lebensmittelverordnung vom 1. März 1995 (LMV)<br />
40. Kapitel: Absinthverbot<br />
Art. 433</p>
<p>1 Fabrikation, Einfuhr, Transport, Verkauf und Aufbewahrung zum Zwecke des Verkaufs von Absinth oder Nachahmungen von Absinth sind verboten.</p>
<p>2 Als Absinth gilt jede Spirituose, die Thujon sowie aromatische Bestandteile des Wermutkrautes in Verbindung mit anderen aromatischen Stoffen, wie Anis, Fenchel und dergleichen enthält, nach Anis oder Fenchel riecht und beim Verdünnen mit Wasser ein trübes Getränk ergibt.</p>
<p>3 Als Nachahmungen des Absinthes gelten alle mit Anis, Fenchel und dergleichen aromatisierten, alkoholhaltigen Getränke, die:<br />
a. beim Verdünnen mit 14 Volumenteilen destilliertem Wasser von 20 °C eine Trübung ergeben, die nach Zugabe von weiteren 16 Volumenteilen destilliertem Wasser von 20 °C nicht vollständig verschwindet; oder<br />
b. mehr als 45 Volumenprozent Ethylalkohol aufweisen.</p>
<p><strong>… und Zusatzstoffverordnung</p>
<p></strong>SR-Nummer 817.021.22<br />
Verordnung über die in Lebensmitteln zulässigen Zusatzstoffe (Zusatzstoffverordnung, ZuV)<br />
Anhang 4, Höchstmengen an bestimmten Stoffen in genussfertigen aromatisierten Lebensmitteln</p>
<p><em>Thujon (Alpha und Beta)<br />
</em>5 mg/kg in Getränken mit einem Alkoholgehalt von bis zu 25 Vol %; 10 mg/kg in Getränken mit einem Alkoholgehalt von über 25 Vol %; 25 mg/kg in Lebensmitteln, die Salbeizubereitungen enthalten; 35 mg/kg in Bitter-Spirituosen.</p>
<p><strong>Europäische Situation</p>
<p></strong>Die Richtlinie 88/388/EWG vom 22. Juni 1988 des Rates sieht Höchstrückstandsmengen bestimmter unerwünschter Stoffe vor, die aufgrund der Verwendung von Aromen in zum Verzehr bestimmten Lebensmitteln vorhanden sein dürfen. So ist in alkoholischen Getränken mit mehr als 25% Vol. ein Thujongehalt von 10mg/kg, in Bitter-Spirituosen 35mg/kg zulässig.</p>
<p>Thujon darf Lebensmitteln und Aromen aber nicht als solches zugesetzt werden. Es darf in Lebensmitteln entweder natürlich oder infolge des Zusatzes von Aromen vorkommen, die aus natürlichen Ausgangsstoffen gewonnen wurden.</p>
<p>Die Nationalstaaten verweisen auf diese Richtlinie, und es ist hier nicht möglich, einen genauen Überblick über die Handhabung in den einzelnen Staaten zu geben.</p>
<p><strong>Heimliche Produktion &#8211; mehr Mythos als Realität</p>
<p></strong>Trotz des Verbots hörte die heimliche Fabrikation in der Schweiz nie ganz auf. Heute gehen wir davon aus, dass die Produktion von Absinth namentlich im Jurabogen nurmehr gering ist. Bei Indizien unternehmen die Inspektoren der Eidgenössischen Alkoholverwaltung allerdings Recherchen.</p>
<p>Wenn Verdacht auf Absinthproduktion besteht, wird eine <strong>Meldung an den Kantonschemike</strong>r gemacht, der sich des Falls von Amtes wegen annehmen muss. Wenn Absinth produziert wird, dann ist das ganze Produkt illegal, auch wenn der Sprit, der dazu verwendet wurde, versteuert ist.</p>
<p>Chemische Analysen im Labor der EAV zeigen, dass die heimliche Produktion die in der Zusatzstoffverordnung definierte Höchstmenge an Thujon meist nicht überschreitet. Die Spirituosen sind jedoch illegal, weil sie Absinth genannt werden und einen Alkoholgehalt von über 45 Prozent aufweisen.</p>
<p>Unter dem Titel &#8220;L’absinthe est en vente libre!&#8221; hat eine Westschweizer Zeitung Ende letzten Jahres für einen kleinen Aufruhr gesorgt. Einige Leute meinten daraufhin, das Gesetz sei geändert worden. Dem ist nicht so. Nachdem der Kantonschemiker die Proben als gesetzeskonform &#8211; also mit Werten innerhalb der Toleranz gemäss Lebensmittelverordnung &#8211; bestätigt hatte, erteilte die EAV die Brennbewilligung für das genannte Destillat.</p>
<p><strong>Wermut oder Absinth</p>
<p></strong><em>Die Pflanze<br />
</em>Artemisia absinthium L. ist ihr lateinischer Name. Artemis ist der Name einer griechischen Jagdgöttin, absinthos heisst unerfreulich, womit sicherlich der bittere Geschmack der Pflanze gemeint ist.</p>
<p>Wermut ist ein Strauch, der bis eineinhalb Meter hoch werden kann. Er hat behaarte Stängel, silbergrüne, gefiederte, auch behaarte Blätter und ganz kleine, gelbe Körbchenblüten. Ein Strauch kann bis zu 10 Jahre alt werden, hat einen aromatischen Duft und einen bitteren Geschmack. Geerntet werden die 50 Zentimeter langen Triebe, die man an der Luft trocknet.<br />
Wermut enthält Bitterstoffe und ätherisches Öl mit Thujon. Beide Wirkstoffe regen die Verdauung an und wirken appetitanregend. Es ist vor allem der hohe Thujongehalt im ätherischen Öl, der giftig ist, weshalb fast alle Kulturstaaten die Verwendung einschränken.</p>
<p><em>Chemische Struktur des Thujon<br />
</em>Es wird zwischen Alpha-Thujon und Beta-Thujon unterschieden. Das Beta-Thujon findet sich als Hauptkomponente in Extrakten der Artemisia absinthium. Interessierte finden im Kasten weiterführende Literatur.</p>
<p><strong>Auswirkungen auf Körper und Seele</p>
<p></strong>Eine Expertise, die im Jahre 1994 aufgrund einer nationalrätlichen Motion im Auftrag der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) erstellt wurde, weist auf die gefährliche Wirkung von Absinth und Alkohol im Zentralnervensystem hin.</p>
<p>Obwohl die EAV &#8211; wie oben erläutert &#8211; nur für zwei Punkte in diesem Zusammenspiel verantwortlich ist, nämlich für die Erteilung der Brennerlaubnis und für die Kontrolle, ob der Alkohol versteuert wurde, finden Sie die Expertise auf der Homepage der EAV. Es würde uns freuen, wenn Sie uns einmal virtuell besuchen würden. </span></p>
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		<title>Absence</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 06:14:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[15 ml Absinth, 25 ml Absolut Citron, 15 ml Poivre William, 4 helle Weintrauben, 3 Löffel braunen Zucker, 4 Limonenviertel, 4 Minzeblätter: im Shaker vermischen und über gecrushtes Eis sieben, mit Apfelsaft auffüllen und mit Minze-Zweig und drei hellen Weintrauben auffüllen.Johan Svensson@ The Roof Gardens]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="normal">15 ml Absinth, 25 ml Absolut Citron, 15 ml Poivre William, 4 helle Weintrauben, 3 Löffel braunen Zucker, 4 Limonenviertel, 4 Minzeblätter: im Shaker vermischen und über gecrushtes Eis sieben, mit Apfelsaft auffüllen und mit Minze-Zweig und drei hellen Weintrauben auffüllen.Johan Svensson@ The Roof Gardens</span></p>
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		<title>Valhalla</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 06:14:22 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="normal">25 ml Absinth, 25 ml Wodka, 15 ml Triplesec, Passionsfruchtsaft, passion juice, frisch ausgepresster Limonensaft und 4 Minzblätter: shaken und in ein hohes Glas geben, mit einem Minze-Zweig garnieren.Johan Svensson@ The Roof Gardens</span></p>
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		<title>Eden&#8217;s Apple</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 06:14:08 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="normal">25 ml Absinth, 15 ml Midori, 15 ml Green Chartreuse: ein Schuss Apfelsaft und mit Dry Ginger auffüllen, mit einer Apfelscheibe garnieren.Johan Svensson@ The Roof Gardens</span></p>
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		<title>Vinyl Sunset</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 06:13:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[25 ml Absinth, 15 ml Cassis, ein Spritzer Lime: auf Eis gegossen, mit Soda oder Limonade aufgefüllt.Lou @ Bar Vinyl]]></description>
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		<title>Absinth Martini</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 06:13:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[25 ml Absinth, 15 ml Apfelschnaps, 15 ml Zimtschnaps und ein Schuss Apfelsaft: shaken un in ein Martiniglas sieben, mit einer Apfelscheibe garnieren.American bar @ The Savoy]]></description>
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